6 Tipps gegen eine Erkältung
  • Wechselduschen stärken die Abwehrkräfte
  • Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems (Obst & Gemüse)
  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Warme Klamotten: Durch Frieren verbraucht der Körper Energie die sonst für das Immunsystem genutzt würde
  • Sauna zur Stärkung der Abwehrkräfte
  • Spaziergänge an der frische Luft gegen ausgetrockente Schleimhäute

An einer Erkältung (grippaler Infekt) erkrankt ein Erwachsener laut Statistik 4 Mal im Jahr. Kleinkinder bekommen statistisch gesehen sogar bis zu 15 Erkältungen im Jahr. Somit ist eine Erkältung die häufigste Infektion beim Menschen und außerdem sehr ansteckend. Ein mit dem grippalen Infekt infizierter Mensch ist in der Regel nach einer Woche wieder gesund. Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem kann die Genesung etwas länger dauern.

Eine Erkältung ist keine Grippe, obwohl sich die Beschwerden bei beiden Krankheiten anfangs sehr ähneln. Hierbei handelt es sich um eine akute Infektion der Schleimhäute in der Nase, den Bronchien und im Hals. Ein grippaler Infekt wird durch bestimmte Viren und Bakterien, die sich auf den Schleimhäuten absetzen und innerhalb weniger Tage ausbreiten, verursacht.

6 Tipps, falls es dich doch erwischt hat
  • Viel trinken um Bakterien auf natürliche Art und Weise auszuspülen
  • Zwiebelsaft bewirkt Wunder bei Reizhusten
    (Rezept, siehe unten)
  • Genügend Schlaf um wieder Kraft zu tanken
  • Erkältungsbad zur Entspannung
  • Dampfbad mit etwas Eukalyptusöl gegen hartnäckigen Schleim
  • Hühnersuppe wirkt entzündungshemmend

Die Symptome einer Erkältung äußern sich durch Naselaufen mit ggf. einer grüngelben Färbung. Die Nasenatmung ist aufgrund geschwollener Nasenschleimhäute beeinträchtigt. In den Ohren kann es zu einem Druckgefühl kommen, da sich die Nebenhöhlen verschließen. Betroffene fühlen sich müde und niedergeschlagen. Leichtes Fieber, Husten, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen können hinzukommen. Erkältete Kleinkinder nörgeln oft und haben häufig Probleme mit der Verdauung.

Die Grippe (Influenza) ist eine Infektion der Atemwege durch sogenannte Influenza-Viren. Sie schädigen die Schleimhaut der Atemwege und ermöglichen den Eintritt viraler Giftstoffe (Toxine) oder bestimmter Bakterien  in den Körper.

Um beide Krankheiten nicht miteinander zu verwechseln, gilt es die Beschwerden gut zu beobachten: Treten Fieber, Kopfschmerzen und Schwäche sehr schnell und ungewöhnlich stark und über einen längeren Zeitraum auf?
Dann ist möglicherweise ein Grippevirus am Werk.

Ist der Gesundheitszustand normal und der Verlauf der Krankheit eher leicht, kann eine Erkältung in Eigenregie behandelt werden. Bei kleinen Kindern, chronisch Kranken und bei heftigeren Beschwerden ist ein Arztbesuch Pflicht.

 

Ursachen einer Erkältung

Kinder und Jugendliche hören von ihren Eltern oft den Satz: „Zieh dich warm an, sonst Erkältest du dich!“. Obwohl der Begriff Erkältung den Anschein erweckt, dass Kälte die Ursache einer Erkältung sei, trifft es nicht ganz zu. Ein grippaler Infekt entsteht erst, wenn das eigene Immunsystem bereits geschwächt ist. Dann haben es Bakterien und Viren leichter, in den Körper einzudringen. Kälte allein kann einem intakten Immunsystem wenig anhaben, es sei denn es ist bereits angegriffen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich jemand lange in trockenen und schlecht gelüfteten Räumen aufhält. Dann trocknen die Schleimhäute aus, werden rissig und Krankheitserreger können sich leichter einnisten. Bei einem geschwächten Immunsystem sollte man auch größere Menschenansammlungen vermeiden, da sich die Erreger durch die Luft leicht verbreiten können. Bakterien werden bereits mit einem Niesen oder einem Händedruck übertragen.


Wie behandele ich eine Erkältung?

Bei einer Erkältung ist ein Arztbesuch oft nicht notwendig. Diese klingt nach einigen Tagen von selbst wieder ab. Viel Schlaf, viel trinken (am besten heißen Tee) und Wärme sind hilfreich, um den Verlauf einer Erkältung zu lindern. Um die geschwollenen Schleimhäute wieder zu beruhigen und um das Atmen zu erleichtern, sind Salben und Nasentropfen empfehlenswert. Auch gegen Kopf- und Gliederschmerzen helfen Medikamente wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Denke  jedoch daran, dass Fieber wichtig ist, um den Stoffwechsel anzuregen. Erst ab Temperaturen über 39,0 Grad Celsius ist die Fiebersenkung sinnvoll.


Rezept:

Zwiebelsaft gegen Reizhusten

Zerhacke 500g Zwiebeln, gebe 250g Zucker hinzu und köchele dies 10 bis 15 Minuten lang in einem Kochtopf mit ausreichend Wasser. Danach alles abkühlen lassen. Den Saft durch ein Sieb gießen und alle paar Stunden 2 Löffel einnehmen.

Was ist eine Erkältung?

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