Vier von fünf Deutschen haben sie zuhause: die Hausapotheke. Aber sie hilft in Notfällen nur, wenn sie gut sortiert ist und das Haltbarkeitsdatum der Medikamente noch nicht abgelaufen ist. Also: prüfe den Inhalt regelmäßig (ein mal im Jahr) , sortiere die abgelaufenen Präparate aus und ersetze sie durch neue.
Bei kleinen Blessuren oder wenn sich eine Erkältung ankündigt, können die Mittel aus dem Medizinschrank die akuten Symptome lindern und zumindest die Zeit bis zum Arztbesuch am nächsten Tag überbrücken.
Alle Mittel, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder die schon länger als ein halbes Jahr angebrochen sind, gehören nicht mehr hinein. Um erneuter Ansteckung vorzubeugen, solltest du Augentropfen und Nasensprays unbedingt gleich nach dem Ende der Behandlung entsorgen. Aussortierte Medikamente kannst du meist in der Apotheke abgeben.
Wichtig: hebe die Originalverpackungen mit Beipackzettel unbedingt auf. So hast du die wesentlichen Informationen parat, wenn du sie brauchst.
Ein eher trockener und kühler Raum (Wohnzimmer, Schlafzimmer) eignet sich für die Aufbewahrung besser als Badezimmer und Küchen. Außer Kühlkompressen, die natürlich im Kühlschrank gut aufgehoben sind. Am besten ist ein geschlossener Kasten, der einerseits gut zugänglich ist, andererseits so angebracht, dass kleine Kinder, falls welche im Haus sind, nicht drankommen.
Hausapotheke Checkliste
- Schmerz- und Fiebermittel
- Mittel gegen Husten, Schnupfen und Halsschmerzen
- Mittel gegen Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall
- Mittel gegen Mückenstiche, Sonnenbrand, Juckreiz (Antihistaminikum)
- Wunddesinfektionsmittel
- Krampflösende Zäpfchen
- Leichte Beruhigungsmittel (z.B. Baldrian)
- Wund- und Heilsalbe
- Salbe oder Gel gegen Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen
- Sterile Kompressen
- Mullbinden und elastische Binden
- Brandwunden-Verbandpäckchen
- Heftpflaster (Rolle), Pflasterstrips, Sprühpflaster
- Verbandwatte
- Verbandschere, Verbandklammern
- Fieberthermometer
- Kühlkompressen
- Zeckenzange
- Splitterpinzette

